Das Luxusproblem

Soeben kündigt die Commerzbank AG als Verwahrstelle des CS Property Dynamic an, daß es am 20. Mai 2019 eine Ausschüttung von 10,09 EUR pro Anteil geben wird. Nach dem kürzlichen Verkauf der letzten im Fonds noch vorhanden gewesenen Immobilie (Rondo Business Park in Krakau) ist das jetzt keine sonderliche Überraschung.

Nachdem wir vom CS Property Dynamic aber inzwischen fast 400.000 Anteile besitzen (womit wir mit einer Beteiligung von 15 % der größte Anteilseigner dieses Fonds sein dürften) haben wir Ende Mai dann ein Luxusproblem: Wohin mit 4 Millionen?

Im übrigen wird die Commerzbank AG ihrem inzwischen legendären Ruf als DüBaZ (Dümmste Bank aller Zeiten) mal wieder voll gerecht. Denn der Verfasser der Ausschüttungsmitteilung beliebt zu bemerken: „Die nächsten Auszahlungen an die Anleger sind abhängig von den zukünftigen Erlösen aus einem Abverkauf der Vermögensgegenstände des Sondervermögens.“ Pech gehabt, das war der falsche Textbaustein, Du Dödel. Ist es bis zu Euch Kommunikations-Helden mal wieder noch gar nicht vorgedrungen, daß der Fonds vor zwei Monaten seine letzte Immobilie verkauft hat (wobei Ihr, welche Ironie, auch genau damit dann im Abstand von nur wenigen Minuten in einer weiteren Meldung die vorgestrige Änderung des Rücknahmewertes begründet)? Da gibt es jetzt also keine Vermögensgegenstände mehr abzuverkaufen – außer vielleicht noch die Reiseschreibmaschine, auf der der „Global Head of Bullshit“ für die Kopfschmerzbank die Investoren-Mitteilungen des CS Property Dynamic zu verfassen scheint.

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